Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder sollen frühzeitig und zuverlässig vor Rauchentwicklung und so auch vor entstehenden Bränden warnen. Deshalb besteht die Pflicht zum Einbau.
Nachfolgend erhalten Sie wichtige Informationen zu diesem Thema.

Was ist bei Auslösen des Rauchwarnmelders zu tun?

Im Zweifelsfall gilt immer: Wählen Sie den Notruf 112

Feuer im Haus, nicht in Ihrer Wohnung

  1. Wohnungstür schließen
  2. Wohnung nicht verlassen
  3. Feuerwehr alarmieren - 112
  4. An einem rauchfreien Fenster bemerkbar machen

Feuer in Ihrer Wohnung

  1. Wohnung verlassen
  2. Wohnungstür hinter sich zuziehen
  3. Aufzug nicht benutzen
  4. Feuerwehr alarmieren - 112
Die Geräte unterschiedlicher Hersteller arbeiten grundsätzlich nach gleichen oder ähnlichen Methoden. Die Rauchwarnmelder verfügen über eine Messkammer, in der in bestimmten Intervallen kurzzeitig eine Lichtquelle eingeschaltet wird. Treten Rauchpartikel in die Messkammer ein, aktiviert das dabei entstehende Streulicht eine Fotozelle. Dies löst die Alarmierungseinrichtung aus, die durch einen lauten Signalton warnt.
Bei Fehlalarmen durch Rauchwarnmelder entstehen keine Kosten für denjenigen, der die Feuerwehr kontaktiert. Kostenpflicht kann allerdings entstehen, wenn der Verursacher des Alarms oder Anrufer vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat.
Ja! Bei starkem Wasserdampf, Koch-, Braten-, Back- und Grilldämpfen kann sicherheitshalber ein Alarm ausgelöst werden. Dies ist auch oft die Ursache für Fehlalarme. Öffnen Sie die Fenster und lüften Sie. Sobald die mögliche Ursache durch Lüften beseitigt ist, geht der Rauchwarnmelder zurück in den Normalbetrieb. Baustaub, Sprühnebel bei Lackierarbeiten, Insekten- und Raumduftsprays, Haar- und Deosprays etc., die direkt in den Rauchwarnmelder gelangen, können ebenso einen Alarm auslösen und auch das Gerät zerstören.
Zigarettenrauch und brennende Kerzen lösen aufgrund der sensiblen Sensoren eines geprüften Rauchwarnmelders in der Regel keinen Alarm aus – sofern nicht vorsätzlich, massiv und aus unmittelbarer Nähe Zigarettenrauch in den Rauchwarnmelder gepustet oder eine brennende Kerze unter den Rauchwarnmelder gehalten wird.
Nein! Rauchwarnmelder helfen Brände frühzeitig zu erkennen und die Bewohner davor zu warnen sowie ihnen die Zeit zur Flucht und Alarmierung der Feuerwehr zu geben.
Wenn Sie den Testknopf betätigen, wird der Rauchwarnmelder intern getestet. Dabei wird ein Bestätigungston ausgelöst. Sollte kein Bestätigungston ertönen, kontaktieren Sie uns bitte unverzüglich.
Vermeiden Sie schädliche Umwelteinflüsse (z.B. Pollen, Insektenbefall). Bei Arbeiten im Umfeld des installierten Rauchwarnmelders, z.B. bei einer Renovierung, sollte der Melder vorübergehend abgedeckt oder entfernt werden. Nach Abschluss der Arbeiten muss der Rauchwarnmelder wieder am selben Ort montiert und die Funktionsbereitschaft hergestellt und überprüft werden.
Ja. Wenn Sie die Leistungen zur regelmäßigen Sicherstellung der Betriebsbereitschaft des Rauchwarnmelders nicht selbst ausführen können oder wollen, besteht auch die Möglichkeit, einen Dritten mit der Durchführung der Leistung zu beauftragen. Mit der Beauftragung eines professionellen Dienstleisters, der Ihnen dokumentiert, dass alle technischen und rechtlichen Verpflichtungen zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder normgerecht erfüllt wurden, können Sie absichern, dass Sie alles Erforderliche getan haben. Es steht Ihnen selbstverständlich frei, einen anderen Anbieter Ihrer Wahl zu beauftragen.
Wählen Sie den Notruf 112. Überprüfen Sie, ob Ihre Wohnung sicher und rauchfrei ist.
Nein! Die Rauchwarnmelder werden nach den Vorgaben der DIN 14676 angebracht. Nur dann können die Rauchwarnmelder ihre Schutzwirkung auch optimal erfüllen. Die Montageorte sind somit verbindlich geregelt und dürfen nicht verändert werden.